März 1960 – der Start einer Erfolgsgeschichte

Wir freuen uns dem Fotokopierer zum 50er zu gratulieren!

Das erste Gerät von Haloid Xerox wog ca 290 kg und hatte die Größe von zwei Waschmaschinen. Zwar ging bei einer Vorstellung auf einer Messe in Washington eines der drei Geräte in Flammen auf, aber der Siegeszug war nicht aufzuhalten.

5 Jahrzehnte später sind neben unzähligen wichtigen Dokumenten Abertausende Ärsche und Ähnliches ebenso reproduziert worden und ein Leben ohne ihn wäre nicht vorstellbar.

Danke, liebe Ernährungsindustrie!

Lebensmittel sollen mit einem Ampelsystem gekennzeichnet werden, aber die Ernährungsindustrie wehrt sich! Natürlich vollkommen zurecht! Ist ja auch verdammt schwierig bei Rot, Gelb oder Grün sich auszukennen. Da ist es ja wirklich besser, mit möglichst vielen Zahlen zu operieren, weil ja der Konsument das dringende Bedürfnis hat, sich mit Taschenrechner und Lexikon bewaffnet in den Supermarkt zu begeben.

Guido, besuch doch die Türkei!

Die Türkei ist zweifelsohne ein wunderschönes Land mit freundlichen Bewohnern. Wäre doch ein Grund für Herrn Westerwelle, dieses mit seinem Freund zu besuchen. Bei dieser Gelegenheit kann er sich ja mit der türkischen Familienministerin Selma Aliye Kavaf unterhalten. Vielleicht erklärt sie ihm ja auch, warum Homosexualität eine Krankheit ist, die geheilt werden müsse. Aber ehrlich gesagt, würde mich das auch interessieren.

Quidquid id est, timeo Danaos et dona ferentes

Griechenlands Eurobetrug zieht immer weitere Kreise. Das Nachrichtenformat Focus, das eine Fotomontage mit einer Mittelfingerzeigenden Venus gebracht hat, hat anscheinend manche Griechen dermaßen aufgeregt, dass nun zum Boykott deutscher Waren aufgerufen wird.

Dann lassen wir uns überraschen: Mercedes verkauft zwei, drei Autos weniger in Griechenland und im Gegenzug beginnen die Deutschen Griechenland als Urlaubsziel zu boykottieren? Fragt sich, wer sich da mehr schadet.

Wie immer dieses Geplänkel auch weiter- bzw. ausgehen möge, eines kann man den Griechen jedenfalls nicht ersparen: den Vorwurf, dass eine der ältesten Demokratien wohl auch eine der größten Betrügereien durchgeführt hat. Und dies zum Schaden aller Euro-Länder.

Wer unter Stress leidet, der darf schon mal betrunken Auto fahren?

Die Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland, EKD, Margot Käßmann, ist mit 1,54 Promille Alkohol im Blut am Steuer erwischt worden.

So weit, so schlecht. Nicht genug mit dieser Tatsache, gibt es immer wieder Leute, die so ein Vorgehen auch noch verteidigen:

In Schutz genommen wird Käßmann vom Wittenberger Theologen Friedrich Schorlemmer. „Das ist ein Blackout, der leider immer wieder Leuten passiert, die in öffentlichen Ämtern unter Dauerstress stehen“, sagte Schorlemmer der Leipziger Volkszeitung. Die öffentliche Dauerbeobachtung verzeihe keine privaten Fehler.

Der Innenminister fragt sich nun, ob dieser Herr Schorlemmer dies immer noch so milde sieht, wenn er oder ein Verwandter von einem Alkolenker niedergefahren wird. Wir wünschen ihm jedenfalls, dass er dies nicht erleiden muss. Und wenn doch, dann ist der arme unverstandene Alkofahrer wohl nur unter Stress gestanden.

(Zitate – in Schrägschrift- wurden der Leipziger Volkszeitung entnommen)