Freude bei der SPÖ! Aber warum?

Die Wiener SPÖ hat eine Volksbefragung durchgeführt. Der Grund ist die Wiener Wahl im heurigen Jahre und die Angst, dass erstmals die SPÖ nicht Platz eins belegt. Also tut man so, als wäre man der Demokratie verpflichtet und stellt ein paar sinnlose Fragen, noch dazu ohne genau zu sagen, wie man etwas ändern würde und verpulvert zig Millionen in Werbung in diese. Ganze 25% der Adressaten haben an dieser Abstimmung teilgenommen, was wohl angesichts der übermäßigen Werbung als einzigartige Schlappe zu bezeichnen ist.

Was sieht des Innenministers feuchte Auge da auf facebook?

Ist der Smiley am Schluss wirklich als Freude über die Beteiligung zu sehen oder doch eher selbstironisch gemeint?

Bei ersterem sollte man der jungen SPÖ Dame vielleicht die Unterschiede zwischen der US Präsidentenwahl und der Wiener Abstimmung erklären.

Aber vielleicht würde man sich den Neid der Juweliere zuziehen, da ja der Tatbestand der Perlen und der Säue in Assoziationsnähe kommt.

Originalität gibt’s sowieso nicht

Mit dieser – etwas seltsam anmutenden – Begründung hat Helene Hegemann, hochgelobte Schriftstellerinklauerin,  das mehrfache Abschreiben fremder Texte für ihr Werk „Die elternlose Zone“ kommentiert. Und der Ullstein Verlag verteidigt das arme Mädchen, das ja in Zeiten des Internets für sowas doch nicht verantwortlich gemacht werden kann.

Der Vizekanzler erlaubt sich somit, dem Ullstein Verlag demnächst mehrere Manuskripte anzubieten, da auch er schon die copy and paste Funktion durchschaut hat und auch im Internet immer wieder Texte findet, die es wert sind, einer neuen Leserschaft unter fremden Federn angeboten zu werden.

Ein Schelm, wer…

Da gibts diese netten Vordrucke der Wirtschaftskammer, die die österreichischen Wirte aufhängen können:

Jugenschutz

So mancher wird sich noch an die frühere Fassung erinnern. Da wurden nicht nur die Jugendlichen, sondern auch die Betrunkenen genannt.

Da fragt man sich, ob es zwar moralisch verwerflich, aber doch so einträglich ist, diese Kundschaft auch noch mit Nachschub zu versorgen, dass die WK sich um ihre Wirte sorgt und ihnen diese Entscheidung ganz einfach abnimmt.

Haiti – Strafe Gottes

Geben Sie es zu, lieber Leser, tief in Ihrem Innersten denken Sie ja auch so: Gott straft wenn er böse ist. Und da ja in Haiti dieser blasphemische Voodoo Hokuspokus so verbreitet ist, war Gott sehr böse.

Unser hochgeschätzter Pfarrer Wagner, der schon als einer der ersten verstanden hatte, dass Hurrikan Katrina in New Orleans auch Gottes Zorn über diese unchristliche Stadt war, hat uns jetzt eben mit der Haiti Wahrheit bedacht.
Wir danken dem Herrn Pfarrer!